Woche 97 - Teil 1 - Boston

Jahr 2 Woche 45
3. - 5. Juli 2014



Boston

Es wird behauptet, dass Amerika in Boston geboren ist. Also wollten wir den Unabhängigkeitstag, der am 4. Juli ist, dort verbringen.

Zum Glück kamen wir in Boston schon am 3. Juli an…



Nachdem wir uns in der Stadt bei schwülem Wetter am Nachmittag den ersten Einblick verschafften, kamen wir müde abends im Hotel an.
Kaum haben wir uns gemütlich hingelegt, verkündete mein Vater:
"Zieht euch wieder an, das Feuerwerk ist auf heute, 22 Uhr vorverlegt!
Morgen soll ein Unwetter durch Boston ziehen!!"
Gesagt, getan. 
Mein Vater war der Held des Tages. Wir konnten das Feuerwerk sehen und wie die verschiedensten Motive und Farben am Himmel aufblitzten. Fokussiert hat es sich natürlich auf rot, blau und weiß. Aber auch einige bunte Motive kamen zum Vorschein, wie z.B. Schmetterlinge, Smilies, Totenköpfe oder Blümchen. 
Das war echt nicht schlecht!! 






Am nächsten Tag haben wir uns vorgenommen den Freedom-Trail entlang zu gehen. In den Straßen Boston´s sind rote Linien eingearbeitet, denen die Touristen mit einer entsprechenden Karte folgen können. So lernt man alle interessanten Punkte kennen.  


Das Wetter machte uns jedoch einen dicken Strich durch die Rechnung. Da kam uns die Idee, eine Stadtführung per Bus durch Boston zu machen. Neben den vielen historischen Geschichten beinhaltete diese Fahrt auch einen Abstecher mit einem Amphibienfahrzeug, welches uns einen schönen Blick auf die Stadt vom Meer aus gewährt hat.



Während der Busfahrt konnten wir zwischendurch ein- und aussteigen, wenn wir uns Etwas aus der Nähe ansehen wollten.


Das Wetter war jedoch wieder nicht einverstanden und wir beschlossen nur an Harvard auszusteigen. Wir waren neugierig wie die älteste Universität von USA aussieht, aber auch, weil meine Mutter jetzt sagen kann "Meine Kinder waren in Harvard“.



Doch aus dem Fenster konnten wir eine nützliche Idee beobachten. Auf einigen Bänken in Boston sind Solarmodule befestigt, an denen Steckdosen angebracht sind. So kann man sich jede Zeit aufladen. 
Praktisch oder? 


Trotzdem ging die Tour einige Stunden. Das rhythmische Plätschern des Regens und die lange Erzählungen des Fahrers beruhigten mich so angenehm, dass ich kurz die Augen zumachen musste. Boston hat definitiv genug Geschichte, um einen fünfzehnjährigen Jungen schläfrig zu machen.


Den 3. Tag in Boston reservierten wir uns für den Besuch des MIT Museums (Massachusetts Institute of Technology), was für mich besonders wichtig war. MIT ist eine Universität, welche der RWTH Aachen ähnelt. Beide sind Elite-Universitäten und da MIT-Schüler besonders schlau sind, stellten sie einige der tollen Ideen im Museum aus. 
MIT hat sogar Hologramme…HOLOGRAMME!!!! 

Das war noch nicht alles! Sie hatten echte Roboter, coole versteckte Features, und vieles mehr. 



Ob wir noch kräftig genug sind um weiter zu machen oder ob wir irgendwo Pause machen werden, stellt sich dann heraus, denn..


Das war´s für dieses Mal,
Eure Rittaus




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