Jahr 2 Woche 40 - 41
29. Mai - 11. Juni 2014
29. Mai - 11. Juni 2014
„Meine
Damen und Herren, Liebe Schüler und Schülerinnen, wir befinden uns unter einer
Komplett-Verriegelung, da wir einen begründeten Verdacht haben, dass sich ein Amokläufer in
unserer Schule befindet. Dies ist keine Übung!“
Es fühlt sich nicht gut an, so etwas über die Schul-Lautsprecher zu hören…
Vor allem nicht, wenn es sich alle fünf Minuten wiederholt…
Doch musste ich es bis zum Ende durchstehen in einem Raum eingeschlossen zu sein und darauf vorbereitet zu sein, dass das SWAT-Team jede Minute einen Überraschungs-Check durchführen konnte. Als sie dann in unserem Raum erschienen sind, waren wir erleichtert, dass es "nur" sie sind und nicht der Amokläufer!
Das ganze zog sich vom Donnerstag Mittag bis die Entwarnung um vier Uhr nachmittags
gegeben wurde… Eine halbe
Ewigkeit.
Bis zum Ende stellten sich mir jedoch mehrere Fragen:
Warum gibt es Amokläufer?
Bis zum Ende stellten sich mir jedoch mehrere Fragen:
Warum gibt es Amokläufer?
Warum machen
Leute so etwas?
Warum müssen sie Leute umbringen?
Und vor allem, warum
laufen die?
Ich meine Laufen an sich ist schon extrem anstrengend, aber dann
noch mit einer Pistole, Munition und meistens Straßenklamotten.
Ich würde
keine 10 Meter aushalten ohne geschnappt zu werden. Das Wichtigste ist jedoch, dass alle gesund und munter aus meiner Schule rausgekommen sind. Dies war auch
das Ziel des verantwortlichen SWAT-Teams und die Nachrichten Sender haben mit
viel Emotionen über die Neuigkeiten berichtet.
Es stellte sich
heraus, dass der Auslöser für die Sperrung unserer Schule ein so genannter
Geigenkasten (Gewehr Koffer) war, welcher leer war. Dieser wurde auf unserem
Schul-Parkplatz gefunden. Bis Heute weiß man nicht wer
der Besitzer dieses Geigenkastens ist und wahrscheinlich bleibt es auch
ungewiss. Tatsache ist, dass seitdem mein, aber auch meiner Schulfreunde, täglicher Schulbesuch mit einem leichten
Nervenkitzel verbunden ist.
Auf diesen Schreck mussten wir auf andere Gedanken kommen. Wir wollten uns erst mal ein wenig im Ozean abkühlen aber nicht auf dem altmodischen Weg vom Strand aus
- wie jeden Freitag - nein, nein, nein... Wir haben uns am Samstag Jet-Skis
ausgeliehen! Jeder hatte Spaß - der Besuch und die Arbeitskollegen meines
Vaters.
Sogar meine Mutter, welche sich an meiner Schutzweste festkrallte während ich vor
der Küste
Dana Points mit über 50 km/h durch die Wellen preschte.
Danach waren alle so
geschafft, dass wir keine Kraft mehr zum Kochen oder Grillen hatten und kurzer
Hand beschlossen, alle zusammen, zum GEN (Woche 83) zu fahren! Es war mal wieder
vorzüglich
und ich hab mal wieder zugeschlagen.
Am Donnerstag hat sich auch der letzte Besuch, den wir bei uns empfangen konnten, verabschiedet und ist Richtung Heim Land geflogen.
Jetzt bleiben uns nur noch Tage in unserem schönen Haus.
Am darauf folgenden Freitag
haben sich unsere Wege getrennt, da ich noch Spaß mit meinen Freunden am Strand haben wollte. Verständnisvoll ist der Rest meiner Familie zu unserem Standardplatz gegangen.
Da mein Bruder so begeistert von den Jetskis war, baute er sich eins und fuhr durch den Sand Richtung nimmer wieder sehen, auf jeden Fall nicht nach Deutschland!
Da mein Bruder so begeistert von den Jetskis war, baute er sich eins und fuhr durch den Sand Richtung nimmer wieder sehen, auf jeden Fall nicht nach Deutschland!
Das waren spannende Wochen. Wie spannend die letzten Tage hier noch werden, berichte ich euch dann, denn...
Das war’s für diese Woche
Eure Rittaus
Eure Rittaus





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