27. Juli - 2. August 2013
Am Samstag kamen uns Freunde aus Mechernich für drei Wochen
besuchen. Es gab zwar ein paar Komplikationen bei der Hinreise, alle Vier sind einen
Tag später aber heile angekommen.
Da mein Vater unglücklicherweise am Montag beruflich nach China fliegen
musste und wir ihn nicht mal abends sehen konnten, beschlossen wir spontan auch
weg zu fahren.
Eine Ähnliche Fahrt machten wir schon in Woche 12
Eine Ähnliche Fahrt machten wir schon in Woche 12
Montag
Die Reisegruppe bestand aus 7 Personen - 3 Kinder, 3 Erwachsene und mir. Alle zusammen saßen in einem Auto, damit es lustiger wurde. Wir sind entlang
dem legendären Highway Number 1 (Pacific Coast Highway) Richtung San Francisco
nach Monterey gefahren. Unterwegs haben wir oft angehalten um die Aussicht zu
genießen und natürlich, um Erinnerungsfotos zu machen.
Einer der Stopps nach Santa Barbara war die wunderschöne kleine
Hafenstadt - Morro Bay. Dort steht im Pazifik ein 176 Meter großer Vulkanstein.
Er heißt Morro Rock.
In diesem Ort haben wir Seerobben gesehen und einen Pelikan, der mit
uns durch die Hafenstraße lief.
Die nächste Pause haben wir am Elephant Seal View Point gemacht.
Dort hat sich am Strand eine Kolonie von See-Elefanten angesiedelt und man kann
sie beobachten.
Auf dem Parkplatz sahen wir wieder Squirrels (Eichhörnchen) und
unsere erste SCHLANGE!!!!! Keine Ahnung, ob sie giftig war oder nicht - das
wollten wir nicht ausprobieren, aber das Eichhörnchen schon.
Bis zu unserer ersten Übernachtungsstätte in Monterey, gab es noch
viele interessante Aussichtspunkte.
Dienstag
Nach dem Frühstück besichtigten wir den 17 Meilen Drive. Die
Privatstraße befindet sich an der Halbinsel zwischen Monterey und Carmel und
ist kostenpflichtig (9,75 $) aber lohnenswert. Traumhafte Aussichten auf Sandstrände, steile Buchten, mit Seelöwen und
Kormoranen bestückte Felsen im Meer und die „einsame Zypresse“ - ein Baum, der
sehr oft fotografiert wird (quasi Prominent).
Prominent und reich sind auch die Bewohner des mit vielen Golfplätzen durchzogenen 17 Meilen Drives. Deren Luxusvillen liegen meist abseits der Touristenstrecke und sind nur von weitem zu bestaunen.
Prominent und reich sind auch die Bewohner des mit vielen Golfplätzen durchzogenen 17 Meilen Drives. Deren Luxusvillen liegen meist abseits der Touristenstrecke und sind nur von weitem zu bestaunen.
Nach einem kurzen Abstecher in Carmel sind wir auf rasante Art und
Weise nach San Francisco gelangt.
Natürlich fuhren wir als erstes über die Golden Gate Bridge.
Danach
haben wir die Fahrt entlang der steilen Straßen genossen.
Zwischendurch sahen wir noch diese wunderschönen, aus vielen Filmen bekannten Häuser. Sie stehen am Alamo Square und werden hier liebevoll „Painted Ladys“ genannt.
Zwischendurch sahen wir noch diese wunderschönen, aus vielen Filmen bekannten Häuser. Sie stehen am Alamo Square und werden hier liebevoll „Painted Ladys“ genannt.
Unser Hotel befand sich in Nähe des Fisherman´s Warf, den wir
ebenfalls erkundeten und schlemmtenMittwoch
Nach unserem ungewöhnlich guten und ausgiebigem Frühstück haben wir
auch noch unsere „Tommy Langfinger“-Damenhandtasche bestückt, die uns
nahrungstechnisch exzellent durch den Tag brachte.
| Fishermans Warf |
Surfend auf den Cable Cars haben wir uns dann zu den sehenswertesten Plätzen begeben:
Vom Pier 39
nach China Town
über die wundervolle Lombard Street
bis zum Financial Distrikt.
Abend ging es dann weiter Richtung Yosemite National Park.
Donnerstag
Nachdem wir uns ausgeschlafen haben, machten wir uns auf den Weg zum
Yosemite NP. Wir sind aber nicht irgendeine Strecke gefahren, wir fuhren quer
durch die Pampa.
- Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen!
Das Navi verfügt über eine Einstellung, die bei Aktivierung nicht mehr über gebührenpflichtige Straßen führt. Das könnte der Grund sein, warum das Navi uns über diese gespenstig verlassene Straße geleitet hat. Waren wir hier überhaupt richtig? Zuerst sah der Weg relativ Normal aus, jedoch nach ein paar Abbiegungen und einigen Metern ist die asphaltierte Straße verschwunden und zu Vorschein kam ein kaum zu befahren staubiger Weg.
Es wurde immer unwegsamer und dann ging es irgendwie quer durch den Wald. Auf einmal konnten wir ein Haus in der Ferne erahnen. Wir dachten wir wären gerettet! Als wir jedoch näher dran kamen, stoppte unserer Autofahrer. Wir alle wunderten uns, denn der Pfad führte uns mitten durch den Hof. Links stand so etwas ähnliches wie eine Scheune und rechts so was wie ein Hexenhaus. Während wir diskutierten ob wir doch lieber umkehren sollten, hörten wir das Bellen von Hunden. Sie kamen auf uns zu, keine Ahnung wie viele es waren, aber so ungefähr 8 Stück. Sie umkreisten unseren Wagen und bellten uns an. Sie sahen sehr ungepflegt und wild aus. Der Alpha-Kläffer biss einen aus der Herde am Ohr. Der gebissene Hund fing laut an zu jaulen. Wir wollten nur weg da! Wegen den Hunden und der engen Straße war es unmöglich zu wenden und wir entschieden uns durch den Hof zu fahren. Die Hunde wurden lauter und liefen uns hinterher. Obwohl das Haus fast schon komplett in sich zusammen gebrochen war, stand davor ein Auto und Wäsche hing draußen. Ergo, es muss dort jemand wohnen. Da kam uns eine Frage: „Was wenn jetzt jemand rausspringt und uns mit einer Axt verfolgt?“ Das würde zu dem Bild passen. Schließlich sind wir in Amerika, hier besitzt man Waffen! Wir lachten, aber ich glaube es war eher aus Verzweiflung, denn es wurde immer schauriger. Das Haus kam uns immer kaputter vor und wir hatten das Gefühl immer mehr Hunde verfolgten unser Auto. Nach einiger Zeit schafften wir es den Hunden zu entkommen. Leider waren wir von der Szenerie so gefesselt, dass niemand von uns davon ein Foto gemacht hat. Schade!!!
- Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen!
Sogar der Fuchs hat uns überrascht angeguckt. |
Das Navi verfügt über eine Einstellung, die bei Aktivierung nicht mehr über gebührenpflichtige Straßen führt. Das könnte der Grund sein, warum das Navi uns über diese gespenstig verlassene Straße geleitet hat. Waren wir hier überhaupt richtig? Zuerst sah der Weg relativ Normal aus, jedoch nach ein paar Abbiegungen und einigen Metern ist die asphaltierte Straße verschwunden und zu Vorschein kam ein kaum zu befahren staubiger Weg.
Es wurde immer unwegsamer und dann ging es irgendwie quer durch den Wald. Auf einmal konnten wir ein Haus in der Ferne erahnen. Wir dachten wir wären gerettet! Als wir jedoch näher dran kamen, stoppte unserer Autofahrer. Wir alle wunderten uns, denn der Pfad führte uns mitten durch den Hof. Links stand so etwas ähnliches wie eine Scheune und rechts so was wie ein Hexenhaus. Während wir diskutierten ob wir doch lieber umkehren sollten, hörten wir das Bellen von Hunden. Sie kamen auf uns zu, keine Ahnung wie viele es waren, aber so ungefähr 8 Stück. Sie umkreisten unseren Wagen und bellten uns an. Sie sahen sehr ungepflegt und wild aus. Der Alpha-Kläffer biss einen aus der Herde am Ohr. Der gebissene Hund fing laut an zu jaulen. Wir wollten nur weg da! Wegen den Hunden und der engen Straße war es unmöglich zu wenden und wir entschieden uns durch den Hof zu fahren. Die Hunde wurden lauter und liefen uns hinterher. Obwohl das Haus fast schon komplett in sich zusammen gebrochen war, stand davor ein Auto und Wäsche hing draußen. Ergo, es muss dort jemand wohnen. Da kam uns eine Frage: „Was wenn jetzt jemand rausspringt und uns mit einer Axt verfolgt?“ Das würde zu dem Bild passen. Schließlich sind wir in Amerika, hier besitzt man Waffen! Wir lachten, aber ich glaube es war eher aus Verzweiflung, denn es wurde immer schauriger. Das Haus kam uns immer kaputter vor und wir hatten das Gefühl immer mehr Hunde verfolgten unser Auto. Nach einiger Zeit schafften wir es den Hunden zu entkommen. Leider waren wir von der Szenerie so gefesselt, dass niemand von uns davon ein Foto gemacht hat. Schade!!!
Wie sich aber herausstellte, war das nicht der Einzige gruselige
Punkt auf unserer Reise. Nach einer Zeit sahen wir einen alten Schulbus, er
hatte keine Scheiben und kaum noch Farbe. Als wir näher kamen sahen wir noch
mehr Autos. Alle von Grass und Moos bedeckt. Wie ein Auto-Friedhof. Es passte
einfach perfekt zu unserer Grusel-Tour!
Nach einiger Zeit sahen wir endlich eine asphaltierte Straße. Wir waren gerettet! Bis zum Park war es glücklicherweise auch nicht mehr lang.
Nach einiger Zeit sahen wir endlich eine asphaltierte Straße. Wir waren gerettet! Bis zum Park war es glücklicherweise auch nicht mehr lang.
Im Park selber genossen wir die Aussicht auf die riesigen Täler, Berge und Felsen. Es war imposant, aber sehr heiß.

Wegen der Hitze waren die Wasserfälle fast ausgetrocknet. Dafür aber luden die felsigen Wege zu klettern ein. Was wir auch machten, um möglichst nah an den Wasserfall zu gelangen.
Das war nicht so einfach, denn die Felsen waren groß und sehr rutschig. Verschwitzt und sehr zufrieden mit unserer Leistung fanden wir
Abkühlung in einem wilden Bergfluss. Trotz des kalten Wassers, war das Baden dort abenteuerlicher als in jedem anderem Spaßbad. Die, zwischen den Felsen entstandene kleine Wasserfälle, dienten als eine Rutsche und die leichten Wasserströmungen beförderten uns mit Schwung nach vorne.
Wegen der Hitze waren die Wasserfälle fast ausgetrocknet. Dafür aber luden die felsigen Wege zu klettern ein. Was wir auch machten, um möglichst nah an den Wasserfall zu gelangen.
Das war nicht so einfach, denn die Felsen waren groß und sehr rutschig. Verschwitzt und sehr zufrieden mit unserer Leistung fanden wir
Abkühlung in einem wilden Bergfluss. Trotz des kalten Wassers, war das Baden dort abenteuerlicher als in jedem anderem Spaßbad. Die, zwischen den Felsen entstandene kleine Wasserfälle, dienten als eine Rutsche und die leichten Wasserströmungen beförderten uns mit Schwung nach vorne.
Erfrischt machten wir uns auf den Weg zu unserem letzten Aufenthalt
in der nähe vom Sequoia National Park.
Freitag
Neuer Tag - neues Abenteuer! Mit neuer Kraft und dem, immer noch
nicht umgestellten Navi, ging es los zum Sequoia National Park. Das Navi wollte
uns schon wieder verführen, aber der Weg zum Park war Ausgeschildert. Deswegen
hatte die Navi-Frau diesmal nix zu sagen und wir haben uns ein zweites
Abenteuer erspart.
Erster Stopp war an einem der riesigen Mammut-Bäume. Je tiefer wir in den Park hineinfuhren, umso größer und dicker wurden die Bäume.
Ab und zu gab es vereinzelt Mammut-Bäume, die angebrannt waren. Es sah so aus als ob es gestern gebrannt hatte, aber es muss teilweise länger als 1000 Jahre her gewesen sein.
Nach dem Fotoshooting mit den Bäumen ging es weiter zum Moro Rock. Wir
mussten mehr als 400 in Granit eingemeißelte Stufen hoch klettern.
Das hört sich anstrengend an, aber DAS WAR ES AUCH! Schnaufend oben angekommen, wurden wir mit einer legendären Aussicht belohnt!
Als letzter Stopp war der größte aller Bäume eingeplant, sozusagen der Papa Baum. Der General Sherman Tree. Er ist über 83 Meter hoch und über 31 Meter im Umfang und ein stolzes Alter von 2200 Jahren. (Da das Schild mit der Beschreibung aber mindestens schon 3 Jahre hier steht, gehe ich davon aus, dass der Baum min. 2203 Jahre alt sein muss.)
Das hört sich anstrengend an, aber DAS WAR ES AUCH! Schnaufend oben angekommen, wurden wir mit einer legendären Aussicht belohnt!
Als letzter Stopp war der größte aller Bäume eingeplant, sozusagen der Papa Baum. Der General Sherman Tree. Er ist über 83 Meter hoch und über 31 Meter im Umfang und ein stolzes Alter von 2200 Jahren. (Da das Schild mit der Beschreibung aber mindestens schon 3 Jahre hier steht, gehe ich davon aus, dass der Baum min. 2203 Jahre alt sein muss.)
Danach machten wir uns auf den Weg nach Hause, wo Papa schon auf uns
wartete. Ich hätte nie gedacht, dass ich ihn in einer Woche so vermissen würde.
Übrigens kennt ihr die Steigerung von imposant?
Falls nicht dann helfe ich euch. Während der Fahrt hat es mir unsere Besucherin beigebracht, die mir auch beim Blog mitgeholfen hat.
Also – imposant – imhintersteine - imarschgeröll
Unglaublich, schon wieder in den Ferien etwas gelernt...
Falls nicht dann helfe ich euch. Während der Fahrt hat es mir unsere Besucherin beigebracht, die mir auch beim Blog mitgeholfen hat.
Also – imposant – imhintersteine - imarschgeröll
Unglaublich, schon wieder in den Ferien etwas gelernt...
Das war’s für diese Woche
Eure Rittaus


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