Woche 16 - Weihnachtsbaum - Amerikanische Geschichte

15. - 21. Dezember 2012





“...It doesn't show signs of stopping,
And I've bought some corn for popping,
The lights are turned way down low, 
Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow!..."






Unter Anderem hörten wir das Lied, während wir den Weihnachtsbaum mit Muscheln, Santa in Badehose und anderen ähnlichen Motiven geschmückt haben. Eigentlich vermissen wir nicht den Schnee, uns geht es gut hier. Wenn das Lernen nicht wäre… Aber wir trösten uns damit, dass es in Deutschland nicht anders wäre.


ACHTUNG NUN FOLGT ETWAS ÜBER AMERIKANISCHE GESCHICHTE:

Da bei uns im Moment nichts Interessantes passierte, schreibe ich euch etwas über die amerikanische Geschichte. Ich lerne über Sklaverei und jetzt über Parlament in Geschichte das ist zwar spannend, aber das, was mein Bruder jetzt in Geschichte durchmacht, finde ich besser. Ich kriege da einiges davon mit, da meine Mutter und ich ihm noch beim Übersetzen und Hausaufgaben machen helfen. Er lernt über die ersten Amerikaner also über Indianer. 

Vielleicht habt ihr schon mal den Begriff  „Trail of Tears“ gehört, wenn nicht dann jetzt. 
Trail = Spur, Pfad; Tears = Tränen; also  Pfad der Tränen

Andrew Jackson gewann die Präsidenten-Wahl 1829 und war der siebte Präsident der Vereinigten Staaten. 1830 unterzeichnete Präsident Jackson der Indian Removal  Act. Dieses Gesetz gab dem Präsident Kraft, die Cherokee- und andere Indianer-Gruppen, nach Westen des Mississippi River zu verjagen, was jetzt Oklahoma ist.
Der Cherokee Häuptling,  John Ross, beschloss, Gerechtigkeit ohne Gewalt zu suchen. Er benutzte das Rechtssystem, damit  die Cherokee nicht ihr Land verlieren würden. Er bat den US Supreme Court, dass die Cherokee die Kontrolle über ihr Land behalten. John Marshall war ein Chief Justice des Obersten Gerichtshofs. Er entschied, dass die Vereinigten Staaten den Cherokee Stamm schützen sollten. Allerdings, Präsident Jackson weigerte sich, die Entscheidung des Gerichts zu unterstützen. Als Ergebnis wurden die Cherokee im Jahre 1838 durch die US-Truppen gezwungen nach Westen umzuziehen. Das wurde als der Trail of Tears bekannt, weil auf diesem Umzug sehr viel Indianer erfroren, verhungerten oder vor Erschöpfung starben. 

So, dieses Wissen wollte ich nicht für mich behalten.


Da am Montag die Weihnachtstage beginnen, hoffe ich, dass ihr schon alle Geschenke für Familie und Freunde habt und euch auf die Feiertage freut. Wir freuen uns schon und auch das eine oder andere Geschenk ist gekauft und gebastelt. Welches?
Das kann ich euch doch noch nicht verraten, aber Geduld...




Das war´s für diese Woche 
Wir wünschen euch schöne Weihnachten.
Eure Rittaus 











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